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Beim ersten Sechstagesaison dieser Wintersaison, das in Amsterdam die beiden Schweizer Bruno Risi und Franco Marvulli auf dem vierten Rang beendeten (Sieger Stam/Slippens), zeichneten sich auch zwei Schweizer Nachwuchsfahrer aus. Tristan Marguet und Maxime Bally fuhren im allerdings nur drei Tage dauernden UIV-Nachwuchs-Rennen auf den zweiten Gesamtrang. Sie mussten dem überlegen australischen Duo Howard/O’Shea klar den Vortritt lassen, denn diese gewannen alle drei Etappen und siegten mit sieben Runden Vorsprung auf die Schweizer. Marguet/Bally hatten sich nach Rang vier am ersten Abend mit zwei zweiten Rängen an den nächsten Tagen verbessert und verwiesen die Holländer Vingerling/Stöpler auf Rang drei (mit 8 Verlustrunden). Beim Sechstagerennen in Grenoble vermochte der Schweizer Alexander Aeschbach mit seinem französischen Partner Jérôme Neuville die in der fünften Nacht eroberte Gesamtführung am Schlussabend nicht zu verteidigen. Aeschbach/Neuville wurden wie im Vorjahr von Mörköv/Rasmussen (Dä) gewonnen Rennen Dritte, eine Runde hinter den Deutschen Pollack/Kluge. Am über sieben Etappen führenden Rennen von Hongkong nach Shanghai zeichneten sich zwei der drei im Team GS Stegcomputer fahrende Schweizer aus. Peter Andres wurde nach einem siebten Etappenrang am vorletzten Tag Gesamt-Fünfter. Christian Rocha, der sein bestes Etappenergebnis am 3. Tag als Elfter erzielte, kam auf dem 15. Gesamtrang nach Shanghai. Charles Xavier, der dritte Schweizer, wurde 46. Gesamthaft bot die GS Stegcomputer eine starke Leistung, den nach dem 3. Rang des Deutschen Benjamin Stauder in der 2. Etappe übernahm die Schweizer Equipe für zwei Tage sogar die Gesamtführung in der Team-Wertung. Die GS Stegcomputer in Hongkong-Shanghai, von links Shusaku Matsuo, Christian Rocha, Benjamin Stauder (Im U23-Leadertrikot), Peter Andres und Xavier Charles. Die GS Stegcomputer wird im fernen Osten mit der vom 11. bis 19. November dauernden Hainan-Rundfahrt (China) eine weitere Rundfahrt bestreiten. Dort stossen zum Team auch die vier weiteren Schweizer Steve Zampieri, Benjamin Baumgartner, Loic Mühlemann und Mathieu Deschenaux zur dann allerdings als Schweizer National-Team startenden Equipe. Vorgesehen war auch Roger Beuchat, dies nach seinen sehr guten Klassierungen zum Saisonende in Italien. Doch Beuchat verletzte sich drei Tage nach der Lombardei-Rundfahrt (23. Rang) bei einem Trainingssturz und muss die Saison vorzeitig beenden. Nachzutragen ist der Start eines Schweizer Juniorenteams an der dreitägigen Istrien-Rundfahrt. Cyrille Thièry, der Sieger des GP Rüebliland, war im von Peter Sagan (Slowakei) gewonnenen Rennen als 13. der beste der sechs Schweizer. Das beste Etappenergebnis erzielt allerdings Claudio Imhof, der in der letzten 103 km-Etappe hinter einem Belgier Zweiter wurde. Die Gesamtklassierungen der übrigen Schweizer: 16. Loic Aubert, 26. Patrick Luternauer, 32. Gil Jacot-Descombes, 46. Claudio Imhof und 66. Jonas Erzer. An der Chihuahua-Rundfahrt, die in Mexiko über sieben Etappen führte starteten auch die beiden Schweizer Silvère Ackermann und Laurent Beuret. Während Ackermann das von Francisco Mancebo (Sp) vor Gregorio Ladino (Kol) und Iker Camano (Sp) gewonnene Rennen auf dem 45. Gesamtrang beendete, erzielte Beuret – er wurde Gesamt-51. – zwei Etappenspitzenresultate, als Zehnter der 5. Etappe und als Zwölfer der 7. Etappe. An der Mountain-Bike-Ausdauer-Prüfung (10 Etappen) in Australien, der Crocodile-Trophy nahmen auch fünf Schweizer Teil, allerdings nicht in der Elite-Hauptkategorie. In der Kategorie Masters 1 (22 Teilnehmer) fuhr Daniel Wyss mit 1:21:20 Std. Rückstand auf den Sieger Kris Hertsens (Belgien) auf den ausgezeichneten vierten Gesamtrang. Wyss gewann die 8. und 9. Etappe und wurde zudem dreimal Dritter. Gesamt-Achter in dieser Kategorie, mit 4:30:06 Rückstand wurde Philipp Zenklusen, der als Vierter der Schlussetappe sein bestes Teilergebnis erzielte. In der Kategorie Masters 2 (19 Teilnehmer) wurde Ruedi Senn Gesamt-Sechster mit 4:09:31 Std. auf den siegreichen Oesterreicher Axel Strauss, der acht der 10 Etappen gewann. Senn wurde Zweiter der Startetappe und danach noch dreimal Dritter. Beat Imhof und Ewald Clavadetscher mussten am 6. Tag aus unbekannten Gründen die Waffen vorzeitig strecken. Imhof war zuvor auf einen 3. und 4. Etappenrang gefahren, Clavadetscher war 7. der Startetappe geworden. In dieser Kategorie fuhr auch der frühere belgische Spitzenprofi Eric Vanderaerden, der zwei Etappen gewann und Gesamt-Siebter wurde, 16 Minuten hinter Senn. Beim am nächsten Dienstag beginnenden und nach vielen Jahren Unterbruch erstmals wieder ausgetragenen Sechstagerennen von Mailand startet als einziger Schweizer Alexander Aeschbach. Er bildet mit dem U23-Américaine-Europameister Elia Viviani eines der zwölf Teams.

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Datum2.11.2008
QuelleKettenrad.ch / Ernst Bretscher
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=94

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