Cycling Project 2017+ (Teil II)

Der Stand der Arbeiten an den sechs Baustellen

WM 2017 Solothurn Die Kandidatur für Strassen-WM 2017 kann frühestens 2013 eingereicht werden. Der Verband Swiss Cycling zeigt sich an einer WM in der Schweiz sehr interessiert und will jede Kandidatur prüfen. Wir haben unser Projekt auch bei der UCI vorgestellt und gute Signale erhalten. Die Chancen stehen gut, weil das Projekt mit den vielen begleitenden Förderungsmassnahmen ins Konzept des Weltverbandes passt. Mit der Nachhaltigkeit liegen wir im Trend. Kanton und Stadt Solothurn haben ihre volle Unterstützung zugesichert. All ihre Dienstleistungen (Polizei, Zivilschutz, Verkehr, Bauten) werden uns zur Verfügung stehen. Weil mit dem umfangreichen Begleitprogramm die Anforderungen erfüllt werden, wird auch der Bund die Veranstaltung unterstützen. Erste Kontakte mit Gian Gilli und Hippolyt Kempf haben stattgefunden. Auch sie sind begeistert. Solothurns Lage am Südfuss des Juras garantiert eine spektakuläre Strecke. Erste Abklärungen wurden getroffen. Ab nächstem Jahr wird das WM-Programm um ein Mannschaftszeitfahren für World Tour-Teams erweitert. Es umfasst neu zwei Wochenenden. Das bedeutet auch, dass nicht alle Rennen vom gleichen Ort aus gestartet werden müssen. Es lässt sich eine grössere Region einbeziehen. Das Mannschaftszeitfahren könnte durchaus von einem attraktiven Ort A ans Ziel nach Solothurn führen. Auch ein grosses Volksrennen, wie es im nächsten Jahr in Holland geplant ist, ist denkbar. Dazu ein Kulturprogramm in der Stadt. Die Stiftung Die Stiftung Leistungszentrum Solothurn wird in den nächsten Wochen gegründet. Der Antrag liegt vor. Stiftungsratspräsident ist der Unternehmer Peter Siegenthaler, als weitere Gründungsmitglieder gehören ihr Stefan Blaser (auch er ein Unternehmer), der erfolgreiche Rollstuhlsportler Heinz Frei und der Anwalt Manfred Küng an. Als Präsident des Beirats hat sich der Solothurner Ständerat Roberto Zanetti zur Verfügung gestellt. Zweck der Stiftung ist Nachwuchsförderung auf internationalem Standard . Das heisst: Den Athleten wird in Solothurn auf Stufe Gymnasium, Sekundarschule oder Berufsbildung ein optimales Umfeld für Ausbildung und Training geboten. Stiftung und Schule stehen nicht nur dem Radsport, sondern auch anderen Sportarten offen. Alimentiert wird die Stiftung von Bund (Nachwuchsförderungsfond) und Kanton. Die Schule Auf Stufe Gymnasium kann sofort gestartet werden. An der Kantonsschule Solothurn gibt es bereits eine Sportklasse mit dem Label von Swiss Olympic, in der nur am Morgen unterrichtet wird und der Nachmittag für das Training zur Verfügung steht, was für Ausdauersportarten unerlässlich ist. Vor zwei Wochen wurde im Auftrag des Regierungsrats eine Arbeitsgruppe gebildet, der mit Rudolf Zimmerli vom Amt für Berufsbildung, sowie Jürg Schibler und Philipp Heri vom Sportamt, drei Vertreter des Kantons Solothurn angehören. Zusammen mit Roland Richner arbeiten diese ein Konzept für die Sekundarstufe 1 und 2 aus. Dazu gehört auch die Schaffung eines Lehrstellen-Pools mit einem entsprechenden Betreuungsangebot. Bis Anfang November sollen die ersten Schritte präsentiert werden. Das Leistungszentrum Mit Roland Richner, dem ehemaligen Technischen Direktor von Swiss Cycling, steht ein ausgewiesener Fachmann für die Betreuung der Athleten nach modernsten Methoden zur Verfügung. Für die Leistungsdiagnostik gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitszentrum des ehemaligen Olympiaarztes Toni Held. Fahrer aus dem Nationalkader profitieren von der Nähe zu Magglingen. Richners Netzwerk garantiert auch auf andern Gebieten wie Biomechanik, Sportpsychologie, Ernährung optimale Betreuung. Für Karriereplanung und Management steht mit Tony Rominger einer der erfolgreichsten Manager im Radsport der Stiftung zur Verfügung. Und nicht zu vergessen: Wenn die Daten für den Blutpass (wie bei Richner schon zu seinen Zeiten bei Swiss Cycling) schon früh erfasst werden, ist das die beste Waffe gegen Dopingmissbrauch. Die Teams Für die geplanten Teams der Kategorien U-23, U-19 und U-17 hat die Fahrerrekrutierung begonnen. Der Vertrag mit der Freiburger Firma Scott sieht vor, dass 24 Fahrer mit Top-Material (Velos, Helme) ausgerüstet werden können. Zollinger Sport mit der Marke Nalini steht als Bekleidungsausrüster fest. Verhandlungen mit Sponsoren aus der Region, die für das Betriebskapital sorgen sollen, sind im Gang. Die Rennserie Das Ziel des erfahrenen Organisators Heinz Luttenauer ist es, den Schweizer Rennbetrieb mit qualitativ hochstehenden internationalen Rennen zu bereichern. Solche braucht es, um die Fahrer an die internationale Spitze heranzuführen. Wie das geschehen soll ist noch offen. Es könnte eine eigene Rennserie sein, doch ist auch eine Zusammenarbeit mit der von IMG und der Tour de Suisse ins Leben gerufene ASOCC-Serie denkbar. Wie in jedem Bereich geht es darum, miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten. Das gilt auch für die geplante Rennbahn in Grenchen, wo eine Zusammenarbeit Synergien versprechen würde.

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Datum30.10.2011
QuelleKettenrad.ch / Pressemitteilung / go
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=916

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