Grenzerfahrungen mit dem Mountainbike

Die iXS swiss bike classic bietet acht Gründe, wofür es lohnt, sich auf die Schweizer Bikemarathon-Saison zu freuen.

In einem Monat ist es so weit: Der Schnee in der Höhe wird dann vollends geschmolzen sein und die Biketrails sind endlich wieder frei. Damit bricht auch die Zeit der Langstreckenrennen an. Die iXS swiss bike classic bietet acht Langstreckenrennen in den schönsten Schweizer Bergregionen aller vier Landesteile. Grenzerfahrungen im physischen wie psychischen Sinn. Monte Generoso Bikemarathon, 5. Juni: Gleich zum Auftakt der iXS classic gibts das volle Programm, das Bike-Marathonisti so lieben: Ruppige Steigungen teilweise auf Saumpfaden, herrliche Höhenwege und knallharte Abfahrten. Grenzerfahrungen auf höchsten Niveau. Dann beispielsweise, wenn der Trail vorbei am Sasso Gordona auf dem Höhenweg über die Grenze nach Italien zum Monte Bisbino führt. Bei klarer Sicht gibt`s eine phantastische Aussicht auf das Sottoceneri, die jeder Biker einmal gesehen haben muss. Elsa Bike Trophy, 12. Juni: Das mit 60 km kürzeste Rennen innerhalb der classic gaukelt vor, weniger anspruchsvoll zu sein. Dabei gilt: Die Konkurrenten machen den Wettkampf hart. Dazu ein ständiges, rasch wechselndes Auf- und Ab womöglich noch mit Rückenwind. So lernt man im Zeitraffer den lieblichen Broyebezirk am Neuenburgersee kennen. EKS Goldenrace, 2. Juli: Wieder eine Grenzerfahrung, diesmal nach Deutschland. Man darf gespannt sein, was sich die Organisatoren ausgedacht haben, denn die Strecke im Klettgau wurde markanten Änderungen unterzogen. Auch das Datum wurde geändert: Erstmals findet das Goldenrace an einem Samstag statt. Und erstmals wird eine Branchen-Schweizermeisterschaft für Fahrradgewerbeschaffende ausgetragen. Bleiben wird die pittoreske Aussicht auf eine der grossen Kornkammern der Schweiz. Swiss Bike Masters, 24. Juli: Das älteste Rennen innerhalb der classic besticht durch einen abwechslungsreichen Parcours und ein Höhenprofil, das an eine Fieberkurve erinnert. 4400 Höhenmeter türmen sich vor den Teilnehmern der Langstrecke, verteilt auf 105 Kilometer. Die Abfahrten sind zwar nicht superanspruchsvoll. Ist Mann und Frau jedoch müde, sind sie dennoch mit Vorsicht zu geniessen. In jedem Fall gilt es seine Kräfte klug einzuteilen. Denn erst nach den happigen Steigungen zu Carschinahütte und Madrisa wird der Wettkampf unter den Spitzenfahrern so richtig lanciert. Dann, wenn die Mittelstreckenpiloten beim Schiffer Richtung Ziel nach Küblis abbiegen. Dann gilt es auf die Zähne zu beissen, denn die Steigung zur Duranna ist nahrhaft, aber noch lange nicht die letzte. Caua und Fideriser Heuberge stehen dann noch bevor. Eiger Bike Challenge, 14. August: Selbst wenn es in Grindelwald regnet, wie bei der letzten Austragung der Eiger Bike Challenge, tut das der Faszination des Rennens keinen Abbruch. An keinem anderen Lauf der classic türmen sich pro Kilometer so viele Höhenmeter. Auf der ganzen Runde ist immer mindestens einer der weltberühmten Bergriesen Eiger, Mönch und Jungfrau zugegen. Ein faszinierendes Spiel mit der Schwerkraft, insbesondere auch in den die Abfahrten, auf denen schon so manche Scheibenbremse wegen Überhitzung ihren Geist aufgab. Nationalpark Bike Marathon-Schweizermeisterschaft, 27. August: Auch im Engadin herrschte im Vorjahr garstiges Wetter. Da der längste Marathon innerhalb der classic über 138 km bis nach Livigno (It) führt, hatte es unterwegs aber dennoch auch sonnige Augenblicke. Beispielsweise bei der Einfahrt ins Val Mora. 2011 wird mit der Austragung der Schweizermeisterschaft das zehnjährige Jubiläum des Marathons gefeiert – auch neben dem Trail mit Partys und speziellen Ehrungen. So sollen alle Teilnehmer, die das Rennen zum zehnten Mal bestreiten, mit speziellen Trikots belohnt und so für alle am Streckenrand erkennbar gemacht werden. Man darf gespannt sein, was sich das OK sonst noch einfallen lässt. o-tour, 11. September: Kein Rennen in der classic bietet schon kurz nach dem Start ein atemberaubenderes Panorama. Dann, wenn sich das Feld Richtung Lütholdsmatt erstmals gen Himmel schraubt. Es folgt ein lieblicher Trail Richtung Glaubenberg im Antlitz des Pilatus, ehe es wieder ins Ziel zurück geht, um auf der anderen Talseite den Ächerlipass zu entern. Man sollte sich aber nicht zu sehr von der grandiosen Aussicht einlullen lassen, denn die Abfahrten sind anspruchsvoll. Iron Bike Race, 25. September: Der in der Vergangenheit oft teilnehmerstärkste Lauf der classic über die Anhöhen rund um den Sihlsee glänzt auch im 15. Jahr. Eine neue Homepage zeigt frische Ansichten und, dass man im OK bereit für die nächste Dekade ist. Das Rennen selber bietet eine sehr spezielle Atmosphäre mit der Segnung durch einen Pater auf dem grossen Klosterplatz in Einsiedeln vor dem Start. Weitere Highlights sind die ungewohnten Perspektiven auf den Sihl-, Zürich- und Vierwaldstättersee. Der Kurs ist eine mentale Herausforderung: Nirgends sonst werden die eben erst mühsam erarbeiteten Höhenmeter so offensichtlich wieder auf (Sihl-) seeniveau hinunter vernichtet. Eine letzte grosse Anstrengung zum Finale einer grossartigen Marathon-Saison.


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Datum3.5.2011
QuellePressemeldung
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=831

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