Am Sonntag, 26. Oktober Radquer in Steinmaur

Frischknecht und die Lokalmatadoren im Mittelpunkt

Am Sonntag, den 26. Oktober, führt der Velo-Club Steinmaur auf der Egg zum 47. Male ein Querfeldeinrennen durch. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Altmeister Thomas Frischknecht, der zum letzten Mal in Steinmaur an den Start geht, und die Lokalmatadoren. Der Velo-Club Steinmaur ist der langjährigste Organisator von Querfeldeinrennen in der Schweiz. Erstmals im Jahre 1964 ausgetragen, findet das Rennen am kommenden Sonntag, 26. Oktober, zum 47. Male statt. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Rennen dreimal, nämlich 1971, 1987 und 2007, als Schweizermeisterschaft ausgetragen. Frischknechts Abschied Thomas Frischknecht geht am Sonntag zwar zum letzten Mal in Steinmaur an den Start. Dessen ungeachtet gehört er bei der 47. Austragung des Querfeldeins zu den Siegesanwärtern. (Foto copyright by August Widmer) Diesmal steht das Rennen ganz klar im Zeichen des Abschieds von Bike-Legende Thomas Frischknecht. Nachdem er sich im Sommer mit zwei Starts im Aargau von den Strassenrennen verabschiedet und Ende September in Samedan den Bikern „Adieu“ gesagt hatte, sind nun die Querfeldeinrennen und deren Fans an der Reihe. Dass sich Frischknecht bei den Querfans mit einigen Starts verabschiedet, kommt nicht von ungefähr. Er hat im Querfeldein mit Schweizer- und Weltmeistertiteln seine Karriere gestartet. Im Jahre 1987 holte er sich in Steinmaur seinen ersten Quer-Meistertitel als Junior. Wer Thomas Frischknecht kennt, weiss, dass er auch zum Abschied nicht nur mitfahren, sondern zum Karrierenende auch noch um den Sieg mitkämpfen wird. Dass er auch im Quer noch lange nicht zum alten Eisen gehört, hat er anfangs dieses Jahres mit dem zweiten Rang an der Schweizermeisterschaft in Frenkendorf bewiesen. Offene Ausgangslage Wegen des Weltcuprennens von Tabor in Tschechien fehlen einige Spitzenfahrer. Dem Rennen von Steinmaur tut dies allerdings keinen Abbruch. Dadurch ist das Rennen offen wie noch nie. Ein Volltreffer von Frischknecht am Ende seiner Karriere würde nicht überraschen. Aber auch etliche andere Fahrer aus dem 40 Namen aus sechs Nationen aufweisenden Teilnehmerfeld wittern Morgenluft. Von den Schweizern können nebst Frischknecht Lukas Flückiger, der Dritte der letzten Schweizermeisterschaft, und Jürg Graf, den Schweizermeister der Biker von 2007, ein Wort um den Sieg mitreden. Gespannt darf man auch auf den Start von Yves Corminboeuf sein. Der Westschweizer hatte sich im Februar 2007 in Steinmaur den Schweizermeistertitel bei den U-23-Fahrern geholt. Kurz darauf erkrankte Corminboeuf an Leukämie. Von dieser schweren Erkrankung hat sich der Romand erstaunlich rasch erholt. In Steinmaur versucht er, der Spitze wieder näher zu kommen. Unter den Ausländern gilt es die Fahrer aus Belgien zu beachten. Den Belgiern behagt der schnelle Rundkurs auf der Egg besonders und sie sind in der Querhochburg des Zürcher Unierlandes immer für eine Überraschung gut. Von den 47 Austragungen konnten sich 14 Mal gewinnen. Fahrer aus Tschechien, Frankreich, Italien und der dem VC Steinmaur angehörende Tour de France-Etappensieger Marcus Burghardt, der sich als einziger Strassenfahrer ins Gelände wagt, runden die internationale Affiche des Rennens ab. Einheimische im Mittelpunkt Ganz vorne wird der Nachwuchs des VC Steinmaur erwartet. Anfänger Fabian Lienhard (links) und Junior Lukas Müller (rechts) können sich Chancen auf einen Spitzenplatz ausrechnen. Dies würde ihr Trainer Anton Ballat (Mitte), der selber bei den Senioren mitfahren wird, sehr freuen. (Foto copyright by August Widmer) Das ausgeglichene Teilnehmerfeld ermöglicht es auch den Fahrern des Veranstalters, für einmal im Mittelpunkt zu stehen und ganz vorne mit zu fahren. Bei den Einheimischen sind es vor allem die Namen Müller und Lienhard, die herausleuchten. Eigentlich ist dies nichts Neues: Die Namen Ueli und Walter Müller sowie Erwin und Willi Lienhard erinnern an vergangene Zeiten. Michael, Martin und Lukas Müller sowie Fabian Lienhard sind es, die heute in die Fussstapfen ihrer Väter treten. Michael und Martin Müller fahren in der Hauptkategorie. Mit Starts in den USA und in Belgien hat sich WM-Teilnehmer Michael Müller gezielt auf die neue Saison vorbereitet. Lukas ist der Jüngste des Müller-Trios und fährt in der Junioren-Kategorie. Fabian Lienhard geht bei den Anfängern an den Start und kann sich gute Chancen auf einen Podestplatz ausrechnen. Auch die 47. Austragung des Querfeldeins von Steinmaur verspricht spannenden Sport. Die ausgezeichnete Mischung von internationalen und einheimischen Fahrern ohne eigentlichen Favoriten dürfte dazu führen, dass das Rennen zu einem Höhepunkt in der noch jungen Querfeldein-Saison wird. Programm 47.Querfeldein Steinmaur 10.30 Uhr Je-ka-Mi-Rennen 11.30 Uhr Amateure, Junioren 12.40 Uhr Frauen 12.50 Uhr Anfänger 13.45 Uhr Schüler 14.30 Uhr Elite Pressemeldung von August Widmer

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Datum22.10.2008
QuelleKettenrad.ch / E. Bre.
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=81

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