Mario Birrer erstmals Steher-Meister

Bahn-Rennen in Zürich-Oerlikon

Im Rahmen des Dienstag-Abendrennens dieser Woche wurde die Steher-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Dabei setzte sich der Basler Mario Birrer durch und holte sich mit seinem Schrittmacher Felix Weiss erstmals den Meistertitel. Mario Birrer hatte bereits im bisherigen Saisonverlauf zu den besten Fahrern hinter den Motoren gehört. Deshalb kam es nicht überraschend, dass er nach 150 Runden die Nase vorne hatte. Birrer verwies Titelverteidiger Giuseppe Atzeni (geführt von Wilfried Baumgartner), der als einziger in der gleichen Runde wie der Sieger blieb, auf den Ehrenplatz. Im Kampf um die Bronze-Medaille behielt der von Robert Buchmann geführte Reto Frey das bessere Ende für sich. Frey setzte sich mit zwei Runden Rückstand gegen Peter Jörg, den Meister von 2006, durch. Mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun hatten Alexander Mattmann, Bruno Menzi und Thomas Haupt. Sie belegten mit zehn Runden Rückstand in dieser Reihenfolge die Plätze fünf bis sieben. Starker Marvulli Marvulli in Action In den Einzelrennen der Elite zeigte sich Lokalmatador Franco Marvulli von der starken Seite. Der Seebacher setzte sich im Punktefahren und im Scratch durch. Während er im Scratch nur hauchdünn vor dem seinen 20. Geburtstag feiernden Aargauer Silvan Dillier gewann, war Marvulli im Punktefahren überlegen. Er war in einer Viererspitze, der die Ueberrundung des Feldes gelang, die treibende Kraft. In den Wertungssprints setzte er sich gegen seine Fluchtgefährten Stucki, Perizzolo und Dillier durch. Marvulli gewann schlussendlich mit 55 Punkten vor Loic Perizzolo (46 Punkte), Dominik Stucki (42) und Dillier (35). Das Ausscheidungsfahren wurde eine Beute von Claudio Imhof. Imhof gewann vor Dillier, seinem Sechstage-Partner. Damit musste der Aargauer an seinem 20. Geburtstag zum zweiten Male mit einem zweiten Rang zufrieden sein. Die Australienne wurde eine Beute von Cyrille Thièry, der vor dem Tschechen Vojtech Hacecky und dem Zürcher Rocco Caruso obenaus schwang. Nicht in Schwung kam Alexander Aeschbach, der Spezialist dieser Disziplin. Da es Aeschbach beim Antreten das Hinterrad blockierte, war das Rennen für ihn bereits fertig, bevor es richtig los ging. „Ich benutzte ein neues Rennrad und hatte offenbar das Hinterrad zu wenig stark angezogen. Da blieb ich auf der Startlinie stehen“, äusserte sich „Aeschbi“ zu seinem Missgeschick. Beim Nachwuchs war der Thurgauer Stefan Küng (Fischingen) der stärkste Fahrer des Abends. Küng gewann das Punktefahren, das Ausscheidungsfahren und die Australienne. Einzig im Scratch-Rennen gab es mit Rico Zaugg (Biel) einen andern Siegernamen. Mit 1'200 Zuschauern war das Bahn-Meeting dieser Woche gut besucht. Bericht und Foto (copyright) von August Widmer

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Datum4.8.2010
QuelleKettenrad.ch/E.B.
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=656

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