Radsporttage Gippingen: 4. bis 6. Juni 2010

Ausgeglichenes Profi-Feld garantiert spannendes Rennen

Die vom 4. bis 6. Juni 2010 stattfindenden 47. Radsporttage im Aargauer Radsportmekka sind geprägt von markanten Neuigkeiten. Diese verschaffen dem „Spirit of Gippingen“ nachhaltige Impulse. Die OK-Leitung unter Führung von René Huber, der Festplatz und die Rundstrecke haben geändert. Die Zielsetzung ist weiterhin ausgerichtet auf Sport, Unterhaltung und Begegnung, insbesondere für Familien. Für das 35-köpfige Organisationskomitee dienten alle Bestrebungen im letzten halben Jahr dazu, dem Leuchtturm im Kanton Aargau im Umfeld von Sport und Gesellschaft kurz vor seinem 50. Geburtstag wie in früheren Phasen auch zukunftsweisende Anpassungen zuzuführen. Die Zeichen der Zeit und die Erfahrungen wurden gründlich analysiert. Die Radsporttage sollen besucherfreundlicher werden mit verkürzter Rundstrecke und einem ausgedehnten Zweirad-Angebot auch für ein breites Publikum, sprich Familien. Der „Strick“ hat ausgedient Der Grosse Preis des Kantons Aargau für Elite UCI (Berufsfahrer) steht weiterhin im Zentrum der Radsporttage. Gippingen ist das einzig verbliebene Eintages-Radrennen in der Schweiz, welches in der weltweit zweithöchsten Stufe „1. Hors Classe“ angesiedelt ist. Erstmals seit Bestehen der Veranstaltung fällt die Strickhöhe weg. Der neue, von Rennmanager Olivier Senn kreierte Rundkurs, führt nach einer Zusatzschlaufe im Dorf Gippingen durch den Herdlewald nach Leuggern und dann weiter in Richtung Weiler Schlatt hin zum Bergpreis. Nach der ersten Waldpassage biegen die Athleten links hinein in die Abfahrt nach Böttstein und Kleindöttingen, um von dort via Burlen Gippingen anzusteuern. Steigerung der Attraktivität Die Aenderung der Strecken deckt sich mit der Zielsetzung der Steigerung der Attraktivität für die Zuschauer. Der Rundkurs verkürzt sich von 19.6 auf 12.1 Kilometer. Die Wartepausen werden kürzer. Zudem fährt der Tross mit den Passagen in Böttstein und Kleindöttingen hin zur Bevölkerung, was für die Stimmung förderlich ist“, verspricht OK-Präsident René Huber. Positiver Nebeneffekt: Die Rheintalstrasse und Koblenz werden entlastet. Die Zufahrt nach Gippingen ist via Felsenau nun während der Veranstaltung möglich. Der neue Festplatz mit Start und Ziel am südlichen Dorfrand, unmittelbar bei der Ortstafel Gippingen, verschafft zumindest einem Teil der Bevölkerung etwas ruhigere Nächte. Cancellara war schon da Ein Gippinger Markenzeichen ist das vielseitige Angebot für die sportlich Aktiven; dies wie immer auf entsprechend angepassten Strecken. Die Aufmerksamkeit gegenüber den Jüngsten zog sich über alle Jahre hinweg. Der aktuelle Star der Szene, Fabian Cancellara, gewann 1997 in Gippingen das Anfängerrennen und er startete auch schon diverse Male zu Beginn seiner Karriere. Die breite Plattform umfasst 2010 an drei Tagen insgesamt 17 Prüfungen. Die Männer auf dem Stahlross Das Militärradrennen am Freitagnachmittag feiert dabei seinen 40. Geburtstag. Begonnen hat die Freundschaft zwischen der „Stahlrossfraktion“ und den Gippingern mit einem Rennen über 100 Kilometer, länger noch als das bekannte Militärradrennen St. Gallen-Zürich. Bereits vier Jahre später fand 1974 die Schweizer-Meisterschaft vor den Augen von Bundesrat Rudolf Gnägi statt, welcher selbst zur Handgranate griff. Trotz der Abschaffung der Radfahrertruppe und dank der sich über die Jahrzehnte entwickelten Beziehungen findet das urtypisch schweizerische Spektakel nach wie vor statt. 47. GP des Kantons Aargau in Gippingen Am 6. Juni 2010 stehen zur Mittagszeit 16 Teams mit insgesamt 128 Fahrern am Start des 47. Grossen Preis des Kantons Aargau, darunter 34 Schweizer. Das Feld ist ausgeglichen. Viele der Mannschaften sind für ihre offensive Einstellung bekannt. Auch wenn die absoluten Superstars des Radsportes, welche jeder noch so unerfahrene Radsportfan kennt – allen voran Fabian Cancellara - nicht am Start stehen werden, so konnte Fahrermanager Olivier Senn ein aus sportlicher Sicht sehr gutes Profifeld zusammenstellen. Mit Martin Elmiger und Lloyd Mondory aus dem Pro-Tour-Team Ag2r la Mondiale sowie Alexandre Moos und Karsten Kroon vom BMC Racing Team stehen vier Gippinger-Sieger der letzten Jahre am Start. Auch der Deutsche Heinrich Haussler vom Cervélo Test Team wird sicher alles daran setzen, seinen dritten Platz des vergangenen Jahres zu toppen. Mit dem deutschen Team Milram steht ein weiteres Pro-Tour-Team am Start des 47. Grossen Preises des Kantons Aargau. Die Mannschaft wird versuchen, ihren Leader Gerald Ciolek ins Rampenlicht zu stellen, denn von den Deutschen weiss man, dass sie immer für einen Sieg gut sind. Dagegen dürften aber vor allem die Fahrer von „Cervélo“ etwas haben. Obwohl dieses Team mit Schweizer Lizenz fährt, ist die einheimische Fraktion allerdings klein. Neben Marcello Albasini als sportlicher Leiter ist als einziger Schweizer Fahrer der Berner Marcel Wyss dabei. Das aus Österreich stammende Team Vorarlberg-Corratec hat einige Eidgenossen unter Vertrag. Hubert Schwab hat auf diese Saison vom Pro-Tour-Team Quick Step zu Vorarlberg gewechselt und ist zusammen mit Andreas Dietziker, dem Sieger von Mendrisio, einer der Team-Stützen. Als Animatoren werden sicher auch die Fahrer der beiden Schweizer Conti-Teams PRICE-Custom Bikes mit dem früheren Schweizer Meister Elias Schmäh und dem Fricktaler Yvan Boutellier sowie den Fahrern von Atlas Personal mit dem Einheimischen Lukas Rohner auftreten. Sie werden in erster Linie versuchen, sich bei ihren Sponsoren und Fans mit einer offensiven Fahrweise in Erinnerung zu rufen. Die Teams aus Italien und Belgien haben in Gippingen in der Vergangenheit immer gute Rennen geliefert. Besonders zu beachten ist auch die holländische Mannschaft Vacansoleil. Die Fahrer dieses Teams sind bei den klassischen Rennen als Animatoren positiv aufgefallen. Mit dem Franzosen Romain Feillu ist ein Fahrer am Start, welcher dem Podium von Gippingen sehr gut anstehen würde. Das Teilnehmerfeld des 47. Grossen Preises des Kantons Aargau darf sich sehen lassen. Der neue mittelschwere Rundkurs mit einer Länge von 12.1 Kilometern wird 16mal befahren. Spannung ist angesagt. Der ehrgeizige Nachwuchs garantiert dafür. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.gippingen.ch Pressemeldung

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Datum29.5.2010
QuelleKettenrad.ch/E.B.
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=566

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