Salzkammergut-Trophy >> Rennen nach 127 km abgebrochen

Überaus garstige Wetterbedingungen haben zum Abbruch der Salzkammergut-Trophy in Österreich geführt. Gemäss Teilnehmer Urs Huber habe der Regen bereits samstagmorgens um drei Uhr eingesetzt.

Zur Startzeit der 206-km-Rennens (7025 Höhenmeter) um fünf Uhr in der Früh habe es wie aus Kübeln gegossen. Die Temperatur sei mit 14 Grad aber noch einigermassen angenehm gewesen, fand Stöckli-Teamfahrer Huber. Doch das sollte sich in den folgenden Stunden ändern. Während der Regen unvermindert heftig anhielt, fiel die Quecksilbersäule mit der herannahenden Kaltfront kontinuierlich. Die Schneefallgrenze erreichte bald 1000-Meter-Grenze. Gosau, ein Durchfahrtsort, präsentierte sich in winterlichem Weiss. Das veranlasste die Organisatoren zum Handeln. Die Strecken wurden teilweise direkt nach Bad Goisern ins Ziel geführt, das Langstreckenrennen nach 127 km, beziehungsweise sieben Stunden abgebrochen. «Das war dringend nötig. Nach siebenstündiger Regenfahrt und immer kälter werdenden Temperaturen konnte ich nur noch mit grösster Mühe Schalten und Bremsen», berichtet Huber. Irgendwann habe er sogar beim Bergauffahren begonnen zu frieren. «So etwas Krasses habe ich noch nie erlebt. Als wir am Donnerstag abgekommen sind, war es noch 35 Grad im Schatten.» Huber hatte noch Glück. Als das Rennen mittags um 12 Uhr abgebrochen wurde, befand er sich in der Nähe seines Hotels. Eine heisse Dusche bewahrte ihn von Frostbeulen. Weitere Informationen: http://www.salzkammergut-trophy.at/

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Datum19.7.2009
QuellePressemeldung Martin Platter
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=283

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