Erster Doppelsieg für das Stöckli-Biketeam

Wordclass Marathon in Offenburg: eine rein schweizerische Angelegenheit >>

Hektik im Stöckli-Marathonteam an der Wordclass Marathon Challenge in Offenburg: Im Finale des 84-Kilometer-Rennens entscheidet ein Sturz über den Sieg. Urs Huber, mit einem Dutzend Siegen und WM-Bronze 2008 der Marathon-Überflieger, blieb im Sattel und feierte den ersten Triumph im neuen Jahr. Sturzopfer Thomas Zahnd überquerte die Ziellinie wenige Sekunden später als Zweiter. Alexandre Moos komplettierte das rein schweizerische Podest. Bei den Frauen war die Schweizer Bilanz noch beeindruckender: Esther Süss, vor Antonia Wipfli, Fabienne Heinzmann und Milena Landtwing lautete dort die Reihenfolge, ehe mit Danièle Troesch die erste Französin das Ziel erreichte. «Ich war noch nie so enttäuscht über einen Podestplatz wie heute», machte Zahnd seinem Ärger Luft. Zu dritt voraus waren die Schweizer in die letzte Steigung gefahren. Zahnd und wohl auch Huber war bewusst, dass sie im Schlussspurt in Offenburg keine Chance gegen den routinierten Strassencrack Moos haben würden. «Moos schwächelte, deshalb griff ich an und kam auch weg», schilderte Zahnd die Vorentscheidung. Als er zurückschaute, hatte sich aber auch Stöckli-Teamkollege Huber vom Romand abgesetzt. Zahnd nahm etwas Tempo raus, um mit Huber die letzten Kilometer gemeinsam zu fahren. In der Schlussabfahrt rutsche er jedoch wegen Unachtsamkeit bei hohem Tempo in einer kiesigen Kurve aus und kam zu Fall. Huber, der gleich hinter Zahnd fuhr, erkundigte sich, ob es gehe, durfte aber selber nicht zu viel Zeit verlieren, da Moos von hinten nahte. Als Huber sah, dass Zahnd fahren konnte, zog er durch und holte sich seinen ersten Sieg im neuen Jahr. «Für mich ist dieser Sieg wie eine Erlösung», kommentierte Huber im Ziel. Derweil sich Zahnd über seinen Fahrfehler ärgerte. Nach dem Sieg am Watch Walley Cup in Pieterlen und dem dritten Rang am BIKE-Marathon in Riva des Garda resultierte diesmal «nur» der zweite Platz – obwohl er den Sieg vor Augen gehabt habe. «Wirklich ärgerlich. Wenigstens ist nichts gebrochen, bin ich nur von Kopf bis Fuss aufgeschürft», sagte Zahnd mit leiser Ironie.

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Datum17.5.2009
QuelleKettenrad.ch
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=233

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