Tortour – nonstop cycling around Switzerland

Etwas wagen – etwas tun

Das Vereinsmotto des englischen Fussballclubs Tottenham Hotspur lautet: „Audere est Facere“ – es zu wagen, ist es zu tun. Die Wörter „wagen“ und „etwas tun“ passen auch zu den Organisatoren des Langstreckenrennens „Tortour“, das in diesem Jahr zum ersten Mal stattfinden wird. Die Kerninformationen: 1000 km, 15 000 Höhenmeter, nonstop rund um die Schweiz, als Team oder ganz allein. Start- und Zielort befinden sich in Neuhausen am Rheinfall. Startschuss des Rennens: Freitag, 21. August. Und bereits am Sonntag, 23. August werden die Tortour-Radfahrerinnen und -fahrer am Rheinfall wieder erwartet. Infos und Tipps Am Dienstag, 21. April fand im Restaurant Kantorei in Zürich eine Info-Veranstaltung statt. Rund 20 Personen liessen sich aus erster Hand von einem Teil des OK-Teams (Hape Narr, Joko Vogel, Günter Wagner, Peter Kiener, Remo Venzin) informieren. Die Info-Veranstaltung bestand aus vier Hauptteilen. Zu Beginn ging Günter Wagner unter anderem auf die Checklisten ein, erläuterte das Ablaufprozedere und wies auf zahlreiche logistische Anforderungen hin. Es folgten darauf Tipps und Ratschläge vom Extremradsportler Thomas Ratschob. „Das Hauptziel lautet, den Athleten wieder gesund ins Ziel zu führen“, sagte Ratschob. Da zuweilen auch nachts Passstrassen bewältigt werden müssen, ist höchste Disziplin erforderlich. „Die Radfahrer müssen im Schweinwerferkegel der Begleitfahrzeuge bleiben, um jegliche Risiken zu vermeiden“, erklärte Günter Wagner. Fest steht, dass nicht nur an die Fahrerinnen und Fahrer, sondern auch am Material hohe Ansprüche gestellt werden. Daher wird es auch vor dem Start zu einem obligatorischen Check des Fahrrades und der Begleitfahrzeuge kommen. Im dritten Teil der Info-Veranstaltung gab OK-Mitglied Hape Narr Informationen über die Vorbereitungswoche (1. bis 6. Juni). Die Interessierten haben die Möglichkeit, im Vorfeld die Strecke kennen zu lernen und noch mehr Kilometer in die Beine zu bekommen. Am Schluss kam es zu einer Frage- und Antwortrunde. Ist ein Aerolenker erlaubt? Antwort: „Ja.“ Wie verläuft die Startphase? „Gestaffelter Start in jeder Kategorie, wobei der eigentliche Rennstart einige Kilometer vom Startort nach einer neutralisierten Anfangsphase beginnt.“ Gibt es Weg-Signalisationen? „Nein, das Routebook ist verbindlich.“ Zweifellos muss das OK der Tortour-Veranstaltung Pionierleistungen im Organisationsbereich leisten. Erfreulicherweise haben sich bereits 70 Fahrerinnen und Fahrer fürs neue Radabenteuer angemeldet. „Der Tortour-Virus muss sich noch stärker ausbreiten“, sagte Hape Narr. Bereits infiziert ist Walter Blättler aus Emmen, der sich bereits angemeldet hat in der Kategorie Solofahrer. „Ich unterstütze das Tortour-OK, das den Mut hat, etwas Neues in der Schweiz auf die Beine zu stellen“, sagte der 58-jährige Blättler, der vor zwei Jahren am RAAM teilnahm und das amerikanische Langdistanzrennen wegen eines Unfalls frühzeitig beenden musste. Seine Lebenspartnerin Priska Buob unterstützt Walter Blättler in seinem neuen Radsportabenteuer. „Er braucht immer etwas Extremes“, sagte Priska Buob. „Audere est Facere“ gilt somit auch für Walter Blättler. Weitere Informationen: www.tortour.ch Ein Teil des Tortour-OK (von links): Hape Narr, Remo Venzin, Peter Kiener, Günter Wagner und Joko Vogel. (Foto: go) Rund 20 Personen haben an der Info-Veranstaltung über das Tortour-Rennen in Zürich teilgenommen. (Foto: go)

Info

Datum22.4.2009
QuelleKettenrad.ch / Graziano Orsi
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=207

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