Tour de Suisse-News

Fünf Meter Schnee auf dem Dach der Tour

Die am 13. Juni startende Tour de Suisse 2009 überzeugt mit einem abwechslungsreichen Parcours durch drei Länder und vier Sprachregionen. Hinsichtlich des Gesamtsieges sind die Qualitäten eines Allrounders gefragt. Zum zweiten Mal nach Rust im Jahr 2001 startet die Schweizer Landesrundfahrt im Ausland. Der Verein Internationaler Sport in Liechtenstein (ISL) bemühte sich um die Startetappe und erhielt den Zuschlag dank seiner Professionalität und der zentralen Lage. Der kurze Prolog von Mauren nach Ruggell über 7,8 Kilometer ist überschaubar und ermöglicht es allen Beteiligten die Rundfahrt ruhig anzugehen. Zum zweiten Mal hat Beat Zberg die Verantwortung der Strecken-Koordination inne. Er ist ruhiger als noch im Vorjahr: «Jetzt weiss ich, wie ich Details anpacken muss. Eine gewisse Routine hat sich bereits eingespielt.» Dies trotz der Tatsache, dass die Streckenführung ganz anders sein wird als im Vorjahr. Besondere Herausforderungen seien die vierte und siebte Etappe gewesen. Die Etappe von Biasca nach Stäfa sollte ursprünglich über den einen Kilometer langen Seedamm von Pfäffikon nach Rapperswil-Jona führen: «Doch bereits nach dem ersten Gespräch mit den Behörden war für uns klar, dass wir dadurch ein riesiges Verkehrschaos verursacht hätten.» Dafür wird die Etappe für die Fahrer schwieriger. Statt über den Seedamm geht es jetzt über die Sattelegg. Die siebte Etappe von Bad Zurzach nach Vallorbe Juraparc wird aus technischer Sicht sehr anspruchsvoll werden. Da die Strecke mit 204 Kilometern sehr lang und mit Brugg, Aarau, Olten, Solothurn, Grenchen, Biel und Neuchâtel sieben Städte durchquert werden, wird das Sicherheitspersonal voll gefordert sein. Ein Stück Kultur am Gotthard Etappenort-Manager Rolf Huser ist überzeugt, dass es bereits in der zweiten Etappe eine Selektion geben wird, wenn es von Wiesen den ruppigen Aufstieg hinauf nach Davos gehen wird. Die Königsetappe führt am fünften Tag über den Arlberg ins Tirol. Der Arlberg, der das dritte Mal nach 2006 und 2007 überquert wird, ist nicht die grosse Herausforderung, sondern vielmehr die abschliessenden sechs Kilometer mit rund zehn Steigungskilometern hinauf nach Serfaus. Der meist befahrene Pass der Tour de Suisse hingegen ist der Gotthard. «Ihn würde ich auch überqueren, wenn ich kein Urner wäre», lacht Beat Zberg. Geplant ist es, den bekanntesten Alpenübergang über die alte Gotthard-Strasse in Angriff zu nehmen. Der längste Aufstieg der diesjährigen Tour de Suisse führt auf kopfsteinpflasterner Strasse durch die Serpentinen der Tremola rund 1000 Höhenmeter hinauf auf die Passhöhe, mit 2108 Metern das Dach der diesjährigen Tour. «Derzeit mache ich mir aber aufgrund des Schnees noch Sorgen um diese Etappe», erzählt Zberg. Die Schneedecke misst auf der Passhöhe noch fünf Meter. In den Serpentinen ist zusätzlich mit Schneeverwehungen zu rechnen. Noch selektiver als der Aufstieg über dieses Kurvenwunder wird mit 13 Kilometern derjenige in der zweitletzten Etappe hinauf nach Crans-Montana werden. Etwas weniger schwierig, aber für die Zuschauer nicht weniger attraktiv, sind die dritte Etappe von Davos nach Lumino und die sechste Etappe von Oberriet nach Bad Zurzach. Entscheidung in der Bundeshauptstadt Sowohl Beat Zberg wie auch Rolf Huser sind überzeugt, dass die Entscheidung über den diesjährigen Tour-de-Suisse-Sieg erst im abschliessenden und sehr coupierten Zeitfahren des Stadtrundkurses rund um die Schweizer Bundeshauptstadt Bern fallen wird. «Hier», so Huser, «kann in Kürze sehr viel Zeit verloren werden.» Deshalb wird an der diesjährigen Tour de Suisse wohl ein Allrounder besonders gute Karten haben. Pressemeldung

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Datum8.4.2009
QuelleKettenrad.ch/xx
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=archiv-_-suche&blogID=187

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