Weltmeister Christoph Sauser holt sich zum zweiten Mal die iXS swiss bike classic

Christoph Sauser hat nach 2011 zum zweiten Mal die o-tour in Alpnach gewonnen ? bereits der vierte Sieg in der diesjährigen Bikemarathon-Rennserie iXS swiss bike classic, die er damit ebenfalls zum zweiten Mal für sich entscheidet.

Christoph Sausers Siegserie in der iXS classic ist wie 2011 makellos. Immer, wenn der 35-Jährige an den Start ging, gewann er auch. Heuer schon zum vierten Mal: Zum Auftakt an der Elsa Bike Trophy, die zugleich als Schweizer Meisterschaft zählte, am BerGiBike in Bulle, am Nationalpark Bike Marathon vor einer Woche in Scuol und nun auch noch an der o-Tour.

Lediglich 13 Sekunden büsste Urs Huber auf Sauser ein. Wobei Huber am Vortag in Österreich noch den «Red Bull Dolomiten Mann» bestritten hatte. «500 Autokilometer und zwei Stunden Schlaf», waren die Rennvorbereitung des Aargauers. Dritter wurde der Deutsche Robert Mennen vor dem Local Martin Fanger und iXS-classic-Leader Lukas Buchli.

Ungewöhnlich lange blieb eine sechsköpfige Spitzengruppe mit Sauser, Huber, Mennen, Fanger, Buchli, Hansueli Stauffer und Jérémy Huguenin zusammen. Zu Beginn der letzten Steigung zum Ächerli-Pass zog Mennen mit einer Tempoverschärfung davon. «Wir sind ihm nicht sofort gefolgt. Ich habe mich auf Buchli konzentriert, der das Tempo in der Verfolgergruppe machte, Huber wiederum hat auf mich geschaut», beschreibt Sauser die entscheidende Phase des Rennens. Auf dem letzten Kilometer vor dem Kulminationspunkt habe er dann selber die Initiative ergriffen, da das Tempo am zusammenfallen war und er nicht zuviel Zeit auf Mennen einbüssen wollte.

Die Rechnung des dreimaligen Bikemarathon-Weltmeisters ging auf. Mennen wurde vor dem Ziel gestellt. «In der letzten Abfahrt vor dem Flugplatz konnte ich etwas Zeit auf Huber herausholen. Diese Sekunden versuchte ich über die letzten beiden Kilometer zu retten, was mit gelang», erklärte Sauser. 

Buchli, der die o-tour bereits zweimal für sich entscheiden hatte, 2010 und im Vorjahr, hatte Pech. In der holprigen Schlussabfahrt verklemmte sich die Kette. Deshalb konnte er nicht kontern als Martin Fanger angriff. «Ich muss dennoch zufrieden sein, denn das hätte in einem Ausfall münden können», sagte Buchli.

Spitzenkampf auch bei den Frauen

Bei den Frauen ergriff Ariane Kleinhans bereits in der ersten Steigung zur Lütholdsmatt die Initiative und schlug ein Tempo an, der keine ihrer Konkurrentinnen zu folgen vermochte. «Ich wusste, dass mir diese Steigung liegen würde. Deshalb wollte ich etwas Vorsprung herausfahren», erklärte die in Südafrika wohnende Thunerin. Sie habe gewusst, dass ihre ärgste Konkurrentin Milena Landtwing in den technischen Passagen stärker ist. Das Zeitpolster habe ihr ermöglicht, die Abfahrten mit etwas mehr Gelassenheit anzugehen, was ihr gut gelungen sei. «Am Start war ich noch ein wenig nervös, denn es ging für mich ja auch um den Gesamtsieg. Die Nervosität hat sich jedoch bald gelegt, als ich von meinem Vorsprung erfuhr», sagte Kleinhans und freute sich riesig, über ihren Sieg, der ihr auch das Gesamtklassement sicherte.

Milena Landtwing trug ihre «Niederlage» gegen Schweizer Meisterin Kleinhans mit Fassung. «Rennen fahren macht wesentlich mehr Spass, wenn man eine Konkurrentin wie Ariane auf Augenhöhe hat. Das spornt viel mehr an, wie wenn jede alleine in ihrer Komfortzone die Distanz abspult», so Landtwing. Die Zweikämpfe seien eine echte Herausforderung gewesen und hätten das Rennen

Auf der Mitteldistanz triumphierte Stefan Peter aus Giswil, dem in der Vergangenheit an der o-tour immer wieder ein Topresultat gelungen war. Teamkollege Silvan Kälin aus Unteriberg, der iXS-classic-Leader auf der Mitteldistanz, erreichte das Ziel als fünfter. Das reichte, um das Leadertrikot zu verteidigen.

Bei den Frauen wurde Vorjahressiegerin Nadia Walker aus Altdorf ihrer Favoritenrolle abermals gerecht. Die Urnerin gewann vor Franziska Brun und Margrit Abächerli. iXS-classic-Leaderin Sue Tanner aus Luzern erreichte das Ziel als Vierte, was reichte, um die Führung zu behaupten.  

Resultate
Herren (88 km): 1. Christoph Sauser (Sigriswil) 3:41:15. 2. Urs Huber (Jonen) 0:13. 3. Robert Mennen (De) 0:50. 4. Martin Fanger (Ennetmoos) 4:11. 5. Lukas Buchli (Samedan) 4:25. 6. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 6:27. 7. Thomas Dietsch (Fr) 8:10. 8. Philipp Gerber (Aeschiried) 10:02. 9. Konny Looser (Hinwil) gl. Zt. 10. Jérémy Huguenin (Neuchâtel) 11:23.

Frauen (88 km): 1. Ariane Kleinhans (RSA – Thun) 4:29:44. 2. Milena Landtwing (Pontresina) 5:21. 3. Cornelia Hug (Amsoldingen) 23:49. 4. Alice Pirard (Be) gl. Zt. 5. Michèle Wittlin (Lostorf) 31:51. 6. Daniela Hartmann (Zizers) 36:40. 7. Andrea Kuster (Davos) 43:42. 8. Stéphanie Gutknecht (Savièse) 59:35.

Herren (43 km): 1. Stefan Peter (Giswil) 2:05:09. 2. Urs Baumann (Igis) 3:11. 3. Joaquim Carmo (Zug) 3:37. 4. Marcel Urech (Hallwil) 4:00. 5. Silvan Kälin (Unteriberg) 4:04.

Frauen (43 km): 1. Nadia Walker (Altdorf UR) 2:30:16. 2. Franziska Brun (Emmenbrücke) 5:00. 3. Margrit Abächerli (Erstfeld) 7:33. 4. Susanne Tanner (Luzern) 8:51. 5. Erika Speck (Appenzell) 12:11.

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