ABUS NUTRIXXION MIT JANORSCHKE ERNUET AUF DEM PODIUM

Grischa Janorschke hat den ersten Saisonsieg für das Team Abus-Nutrixxion nur ganz knapp verpasst, aber erneut wichtige UCI-Punkte gesammelt.

Der Kapitän der Dortmunder Equipe erkämpfte sich bei der Zuid Oost Drenthe Classic (UCI 1.2) nach 180 km Platz drei. Im Sprint einer vierköpfigen Spitze fehlten dem 25-Jährigen nur weniger Sekunden zum ersten großen Saisonerfolg. Nach einem schnellen Rennen mit einem Schnitt von 43,5 km/h musste sich Janorschke nur dem Holländer Jeff Vermeulen (Metec-TKH) und dem Belgier Niko Eeckhout (An Post-Chainreaction) geschlagen geben. „Ich würde natürlich am liebsten einige Platzierung der letzten Wochen gegen einen Sieg eintauschen", sagte Janorschke, der es allerdings aus gutem Grund vermeidet, auf Risiko zu fahren. „Es ist schon verdammt schwer, überhaupt in die Entscheidung eingreifen zu können. Wenn ich auf Risiko gehe, kann schnell halt auch mal überhaupt nichts Zählbares dabei heraus kommen."

Auf jeden Fall bewies Janorschke absoluten Renninstinkt, entwickelte sich das erste von zwei Rennen in Drenthe doch zu einem harten Wettkampf mit vielen wechselnden Rennsituationen. Der Franke war immer im Bilde, verpasste keine Aktion auf den zahlreichen Windkanten. Pech hatte Sebastian Körber, der bei Kilometer 120 stürzte und dennoch einen riesigen Schutzengel hatte. Bei Tempo 50 flog Körber auf einen Baum zu, landete aber dann glücklicherweise und fast unverletzt in einer Wiese. Sein Rad hingegen kollidierte mit dem Baum. „Sebastian ist zum Glück nichts wirklich Ernstes passiert. Nur sein Rad war durch den Aufprall komplett demoliert", zeigte sich Werner Salmen erleichtert, der in Drenthe zum ersten Mal in diesem Jahr als Sportlicher Leiter zum Einsatz kam und einen erfolgreichen Einstand hatte. Neben Janorschke lobte Salmen auch noch Sebastian Körber und Alex Schmitt, deren Form weiter ansteigt. Max Walsleben litt unter einer Erkältung, fuhr das Rennen aber tapfer durch.

Die Entscheidung fiel beim Rennkilometer 130 km, also 50 Kilometer vor dem Ziel in Drenthe. Aus einer 50-köpfigen Spitze lösten sich acht Fahrer. Zehn Kilometer vor dem Ziel wurde erneut attackiert. Eine vier Fahrer starke Spitze mit Grischa Janorschke blieb übrig. Gegen die holländische Übermacht war der Abus-Nutrixxion-Fahrer aber machtlos. „Viel fehlt nicht mehr zum ersten Sieg. Ich hoffe, ich hab' auch mal in einer entscheidenden Situation das nötige Glück. Ich arbeite auf alle Fälle hart daran", so Janorschke.

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