Der Raid Evolénard organisiert die Europameisterschaften 2021

Während den diesjährigen MTB-Marathon-Europameisterschaften, die im slovakischen Svit ausgetragen wurden, hat der Europäische Radsportverband (UEC) die Durchführung der MTB Marathon-Europameisterschaften 2021 dem Raid Evolénard (Wallis/Schweiz) zu...

Die Europameisterschaften finden seit 2002 statt. Seither konnten Schweizer Athleten 20 EM-Medaillen erringen, davon acht goldene. Aber noch nie fang eine Marathon-EM auf Schweizer Boden statt. Ein Ungleichgewicht, welches das Organisationskommitee des Raid Evolénard mit grosser Freude korrigieren wird. Nach zwei Durchführungen der MTB-Marathon-Schweizermeisterschaften in den Jahren 2015 und 2016 werden die Europameisterschaften 2021 die perfekte Ergänzung sein, um die 25. Durchführung des Raid Evolenard zu feiern.

Die besten europäischen Mountainbiker werden dabeisein und sich auf einer Runde von 62 km mit 2700 Höhenmetern messen. Obwohl die Strecke zwischen Evolène und Les Haudères mit 62 km eher kurz ist für ein Marathonrennen, machen sie die 2700 Höhenmeter, aufgeteilt in etliche anforderungsreiche Passagen sowohl berauf wie bergab sehr selektiv. Die Teilnehmer werden belohnt mit wundervollen Aussichten auf zahlreiche 4000er-Berggipfel der Walliser Alpen. Diese werden dem Raid Evolénard einen einmaligen EM-Rahmen geben.

Für OK-Präsident Florian Chevrier ist es ein grosser Vorteil, die Europameisterschaften vier Jahre im Voraus zugesprochen zu erhalten: «Das lässt uns genügend Zeit, um die verschiedenen finanziellen und technischen Details zu klären. Zudem erhalten so auch die Fahrer noch drei Möglichkeiten, um sich rennmässig von der EM-Strecke 2021 ein Bild zu machen.» Chevrier hofft, dass dies den Bekanntheitsgrad des Raid Evolenard weiter steigern wird.

Die Antwort auf die Frage, wer zu den EM-Favoriten 2021 zählen könnte, muss sich Chevrier nicht lange überlegen: «Zum Beispiel Urs Huber, der 2016 gewann und dabei zum dritten Mal Schweizer Meister wurde.» Chevrier sieht im Titelkampf aber noch mehr: «Es ist eine schöne Belohnung für die Organisatoren und die zahlreichen freiwilligen Helfer, welche exzellente Arbeit leisten. Für mich ist es eine grosse Motivation, Schweizer Bikerinnen und Bikern die Möglichkeit zu bieten, zu Hause an einer Europameisterschaft anzutreten zu können.» Der Walliser Arnaud Rapillard pflichtet ihm bei: «Nach der Organisation zweier Schweizer Meisterschaften ist dies eine logische Folge. Die Strecke ist hart, aber das Panorama ist prächtig. Eine ideale Kombination für würdige Europameisterschaften.» Über seine eigenen Ambitionen ist sich der Walliser Rapillard noch nicht im Gewissen: «Gut möglich, dass ich dann als 34-Jähriger das Bike schon an den Nagel gehängt haben werde. Es könnte aber durchaus sein, falls es so wäre, dass ich nochmals antreten werde.»

Mit grosser Sicherheit am Start stehen wird Adrien Chenaux, der in diesem Jahr den Raid Evolenard das erste Mal gewinnen konnte. Er sagt: «Nach den Weltmeisterschaften, die 2019 im Oberwallis stattfinden werden, ist es als Schweizer Fahrer extrem motivierend, zwei Jahre später wieder an einem Grossanlass vor eigenem Publikum starten zu können.» Bis 2021 könne in einer Sportlerkarriere allerdings noch viel passieren. Aber es sei ein langfristiges und sehr motivierendes Ziel.

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Datum22.8.2017
QuellePressemeldung
AutorKettenrad.ch
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=news&tt=news&blogID=1513

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