Mit Ehrgeiz und Gemütlichkeit

Der 8. Engadin Radmarathon liess keine Wünsche offen. Bei Kaiserwetter zeigten ambitionierte Radfahrer ihre Radkünste aber auch Ästheten kamen auf ihre Kosten.

Start um 7 Uhr - Engadin Radmarathon (Fotos: Graziano Orsi)

Der 8. Engadin Radmarathon gehört bereits der Geschichte an. Bei Kaiserwetter nahmen am 7. Juli 2013 rund 1500 Radfahrer und Radfahrerinnen an diesem beliebten und internationalen Jedermannrennen teil. Sie nahmen entweder die kürzere Strecke (97 km, 1325 Höhenmeter) oder die ambitioniertere Strecke (211 km, 3827 Höhenmeter) in Angriff. Die Organisation von der Akkreditierung übers Pastaessen im Village bis zur Fotobestellmöglichkeit war wie in den vergangenen Jahren tadellos. Wichtig war auch, dass die Rennfahrer bereits im Vorfeld dank den verschiedenen Kommunikationskanälen (schriftliche Renninformationen, Web, Lautsprecher etc.) auf die heiklen Passsagen hingewiesen wurden. Auf eine wichtige Änderung wies im Gespräch mit dem Kettenrad OK-Präsident Flurin Bezzola hin: „In diesem Jahr ist die auf 11.30 Uhr gesetzt worden.“ Damit hatten diejenigen Radler, die die grosse Strecke meistern wollten, eine halbe Stunde weniger Zeit, um die Kontrolle in Zernez zu passieren. Mit dieser verschärften Zeitanpassung will der Veranstalter verhindern, dass der Besenwagen zu viele Radfahrer und -fahrerinnen einsammeln muss.

Tempo und Ästhetik
Das Spezielle am Engadin Radmarathon ist, dass sowohl die ehrgeizigen Radfahrer als auch die – nennen wir sie einmal Ästheten – auf ihre Rechnung kommen. Mit atemberaubenden Zeiten kommen daher die Langstreckler ans Ziel und erreichen Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 33 km/h. Zwei Beispiele: Bei den Männern siegte Michael Kastinger aus Salzburg, der einen neuen Streckenrekord erreichte mit einer Zeit von 6 Stunden und 14 Minuten. Die Österreicherin Doris Posch gewann die 211-Kilometer-Distanz mit einer Zeit von 6 Stunden und 57 Minuten und stellte damit ebenfalls einen neuen Streckenrekord auf.

Und die Landschaftsgeniesser können hingegen mehr miteinander reden und tauschen ihre Erfahrungen übers Extrem-Radrennen Paris-Brest-Paris aus oder bewundern die glanzvollen Muffen bei einem Stahlrahmen von Tommasini.

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