BMC Racing Cup 2013 4. Runde in Gränichen

BMC Racing Cup 2013 > 4. Runde in Gränichen am 8. und 9. Juni

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Esther Süss: Sieg wäre extrem motivierend »
Marathon-Europameisterin Esther Süss aus Küttigen und der zweifache Olympiasieger Julien Absalon aus Frankreich führen die Elite-Felder bei der vierten Runde des BMC Racing Cup in Gränichen an. Die hochklassig besetzten Rennen der Hors Categorie werden eine Woche vor dem Weltcup im Val di Sole und zwei Wochen vor der Europameisterschaft in Bern zur Bestandsaufnahme.

„Ziel wäre es schon zu gewinnen. Es ist etwas Besonderes vor dem eigenen Publikum zu gewinnen und es wäre für die EM in Bern extrem motivierend. Natürlich ist eine EM-Medaille von grösserer sportlicher Bedeutung, aber emotional ist das für mich so wichtig wie die Europameisterschaft.“ Esther Süss, Vereinsmitglied beim veranstaltenden Racing Club, spricht in ihrem Statement zum 21. Internationalen Mountainbike-Rennen in Gränichen gleich mehrere Aspekte an.

Nach der EM in Bern ist Gränichen das am höchsten dotierte Schweizer Cross-Country-Rennen und zwei Wochen vor der Europameisterschaft auf dem Gurten auch ein wichtiger Test, nicht nur für die Schweizer Mountainbiker.

Esther Süss (Wheeler-iXS), die alle drei BMC-Cup-Rennen in dieser Saison gewonnen hat, bekommt es in Gränichen mit starker Schweizer Konkurrenz zu tun. Katrin Leumann (Riehen, Ghost Factory Racing), Dritte des Weltcup-Auftakts in Albstadt, und U23-Weltmeisterin Jolanda Neff (Giant Pro XC) aus Thal sind neben der Deutschen Adelheid Morath (Sabine Spitz-Haibike) wohl die schärfsten Rivalinnen und ein guter Prüfstein für die Vorjahres-Gewinnerin, die den Heimvorteil auf dem etwas veränderten Kurs nutzen will.

Darauf hofft auch Moraths Teamkollegin Kathrin Stirnemann. Die 23-Jährige aus Gränichen hat in diesem Jahr besonders in der Sprint-Disziplin extrem aufgetrumpft.

„Das habe ich nach meiner Thrombose vom Vorjahr so gar nicht erwarten können“, sagt Stirnemann. Sie hat sowohl das Weltcup-Leaderjersey im Blick als auch die erstmals ausgetragene Europameisterschaft in dieser Disziplin.

Dennoch will sie am Sonntag in ihrer Heimat vorne mit dabei sein. „Mein Ziel ist ein Top-Fünf-Resultat. Ich freue mich riesig auf das Rennen. Es ist immer mega gute Stimmung dort und zuhause auf dem Podium zu stehen, ist schon speziell“, erklärt Stirnemann.

Lukas Flückiger: In Gränichen immer gut ausgesehen
Weltmeister Nino Schurter wird erstmals in dieser Saison nicht am Start sein. Nachdem es im Weltcup in der Gesamtwertung so eng zugeht, will er sich auf das Rennen im Val di Sole konzentrieren und trainiert derzeit in der Toskana.

So wird der Sieg vor allem über Julien Absalon führen. Der BMC-Fahrer war bisher in allen Rennen auf Augenhöhe mit Schurter, der die ersten drei Cup-Rennen gewonnen hat. Absalon führt eine starke BMC-Fraktion an, zu der auch Lukas Flückiger (Leimiswil) gehört. Als Dritter beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto hat er seine starke Frühjahrsform unterstrichen.

„Ich glaube, ich habe Stabilität in meine Form reingebracht. Zwei Wochen nach dem Weltcup weiß man nie genau, wie sich die Formkurven entwickeln, aber ich habe mich immer super erholt“, erklärt Lukas Flückiger. Er fährt mit Blick auf die EM-Vorbereitung am Donnerstag noch das Straßenrennen GP Aargau. „Das ist vielleicht für Gränichen nicht optimal, aber in der Vergangenheit hatte ich damit eigentlich nie Probleme. Julien ist Favorit, aber ich will natürlich meine Chance suchen“, so der WM-Zweite.

Auf der Strecke in Gränichen habe er immer gut ausgesehen. „Das Gelände, die Topographie, das passt.“ Neben Julien Absalon gehören auch der Weltcup-Vierte von Nove Mesto, Thomas Litscher (Multivan-Merida) aus Thal, Mathias Flückiger (Ochlenberg, Stöckli Pro), Fabian Giger (Rieden, Giant Pro XC) und Ex-Weltmeister José Antonio Hermida (Multivan-Merida) aus Spanien zu den aussichtsreichen Bewerbern um einen Podiumsplatz.

Über 700 Sportler stehen anfangs Woche bereits auf der Meldeliste, über 800 werden erwartet. Die moderne Strecke in Gränichen ist bei den Fahrern sehr beliebt und in Sachen Zuschauerfreundlichkeit geradezu vorbildlich. Der überaus aktive Racing Club Gränichen hat da über Jahre hinweg hervorragende Arbeit geleistet.

 

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Datum5.6.2013
QuelleKettenrad.ch
Direkthttp://www.kettenrad.ch/index.php?t=News&tt=News&blogID=1131

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