Die Alpenpässe erleben

Das Alpenbrevet mit Start- und Zielort in Meiringen ist ein aussergewöhnliches Radsporterlebnis. Es ist gemäss den Organisatoren ein "Cycling adventure in Switzerland most spectacular environment?"

Kaiserwetter am Alpenbrevet 2016.

Am Samstag, 27. August 2016, konnten 2500 Radfahrerinnen und Radfahrer die Schönheit der Schweizer Alpenpässe bei herrlichem Sommerwetter erleben. Das war ein Teilnehmerrekord. Aufgrund des Kaiserwetters wären mit Bestimmtheit noch mehr Radfahrer gerne am Start gewesen, aber die Teilnehmerlimite von 2500 müssen die Organisatoren einhalten.

 

Zwei neue Touren

Interessant ist beim Alpenbrevet auch die Entwicklung der Radsportveranstaltung zu betrachten. Die „alten“ Gümmeler erinnern sich noch, wie früher in Andermatt gestartet wurde und drei Strecken für Rennradfahrer und –fahrerinnen zur Verfügung standen. Später kamen auch Strecken für Mountainbiker hinzu, die aber nicht auf eine grosse Resonanz stiessen.

In diesem Jahr haben die Organisatoren zwei neue Touren lanciert: Furka-Tour (42 km, 1 Pass, Start in Ulrichen, Ziel in Andermatt). Es war ein Alpenbrevet-Feeling für Einsteiger und Einsteigerinnen. Und die Bronze-Tour (68 km, 2 Pässe, Start in Meiringen, Ziel in Andermatt). Damit kann man sich an die drei Traditionstouren (Silber, Gold, Platin) herantasten.

Lobenswert aus Sicht der Teilnehmer war sicherlich, dass eine neue Wasserstelle im Aufstieg zum Sustenpass zur Verfügung stand. Die heissen Temperaturen dürfen nicht unterschätzt werden und man kann im Prinzip nicht zu viel trinken bei einem solchen Radsportanlass. Die Trinkflasche konnte mit klarem Bergwasser aufgefüllt werden. Stichwort Wasser: Die Hitze erforderte ein kluges und kontinuierliches Trinken. Bei den Verpflegungsposten standen daher neben Mineralwasser, Bouillon, Süssgetränke und Sportgetränke zur Verfügung. „Wie viele Bidons hast du getrunken?“ Diese Frage wurde im Ziel oft gestellt. Wenige Radfahre konnten darauf eine Antwort geben, denn die Anzahl war sehr hoch und man vergass mit der Zeit das Zählen.

Zum Alpenbrevet gehören auch folgende Stichwörter: Swiss Cycling Top Tour, prestigeträchtiges Finisher-Geschenk, Pasta-Party, musikalische Unterhaltung, Sportnahrung Nutrixxion, Sanität, diverse Verpflegungsposten, Frühstücksbuffet, Café Cycliste, Massagedienst, Zeitmessung, Urkunde, Fotodienst, Veloservicestelle, Streckensignalisation, unzählige Helferinnen und Helfer im Einsatz, Übernachtungsmöglichkeiten im Schulhaus und und und. Man kann bei dieser nicht vollständigen Aufzählung nicht das Wichtigste bestimmen, aber jeder Alpenbrevet-Teilnehmer und jede Alpenbrevet-Teilnehmerin wird neben den Schweissperlen und den Emotionen wieder nach Hause gehen und dann eine ganz persönliche und abenteuerliche Geschichte auf dem Rad erlebt haben.

 

Platin, Gold und Silber

Die drei Traditions-Strecken im Überblick. Die Platin-Tour glänzt mit folgenden Angaben: 276 Kilometer. Höhendifferenz 7031 Meter. Fünf Pässe: Grimsel, Nufenen, Lukmanier, Oberalp und Susten. Gold-Tour: 172 Kilometer. Höhendifferenz 5294 Meter. Vier Pässe: Grimsel, Nufenen, Gotthard und Susten. Silber-Tour: 132 Kilometer. Höhendifferenz 3875 Meter. Drei Pässe: Grimsel, Furka und Susten.

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